Stier

Motto – Ich bin hier um genüsslich zu er-leben, ich biete jedem die Stirn wie es mir gefällt, denn ICH habe!

Die Stier-Typologie: 21.04 - 20.05

Das Sternzeichen Stier - eine kurze Beschreibung über die allgemeinen astrologischen Anlagen die durch den Sonnenstand im Stier-Horoskop angezeigt sind und die möglichen Aufgaben im Laufe des Lebens.

Wenn ein Menschenkind im Zeitraum 21. April - 20. Mai das Licht der Welt erblickt, so wird es aus Sicht der Astrologie in das Sternzeichen bzw. Tierkreiszeichen Stier hinein geboren. Der Stier ist das zweite Zeichen im siderischen Tierkreis. Ein Tierkreiszeichenabschnitt umfasst im Horoskop je ein Haus mit rund 30°, wiederum eingeteilt in Einzelgrade zu je 10 Grad. So entstehen die verschiedenen einzelnen Dekaden bzw. Dekanate. Dies gilt für alle Sternzeichen, mit dem kleinen Unterschied, dass in den drei Dekaden des jeweiligen Zeichens sich wiederum die Planetenfärbungen unterschiedlich stark zeigen.

Die 3 Stier-Dekaden sind in folgende Zeiträume unterteilt:

  1. Dekade: 21.4.-30.4 : Stier 01°- 9° 59' = Die Venuskraft ist hier deutlich ausgebildet.
  2. Dekade: 1.5.- 9.5. : Stier 10°- 19° 59' = Die Merkurkraft ist in diesem Abschnitt verstärkt.
  3. Dekade: 10.5.-20.5.: Stier 20°- 29° 59' = Hier macht sich die Saturnkraft bemerkbar.

Dazu existieren Achshäuser, die jeweils mit einem bestimmten Haus in direkter Verbindung und Beziehung stehen. Diese gegenüberliegenden Häuser symbolisieren ebenso Anlagen- und Entwicklungspotentiale bzw. geben weitere Hinweise auf ergänzende Aufgaben, die ab- und aufgearbeitet werden wollen. Für den Stier ist das Haus 2 zu Haus 8 und umgekehrt relevant: Achse Gewinn und Verlust - (Venus und Mars/Pluto).

Der Stier ist ein Frühlingszeichen und lebt mit der Aufgabe, Regen und Wolken am Himmel zu akzeptieren und zu reflektieren, dass in jedem Gewinn bereits ein Verlust begründet liegt.

So trifft die Sonne auf den 31. Grad des 2. Hauses im Stier und tritt ihren Lauf durch den astrologischen Messkreis an und endet wiederum beim 60. Grad in diesem Zeichen. Die Sonne durchläuft im Laufe eines Jahres alle 12 Häuser des Radix und aktiviert unterschiedliche Punkte im Horoskop. Das Sternzeichen Stier befindet sich im 1. Quadranten. Dieser Abschnitt wird dem Element Feuer zugesprochen und umschreibt alles Körperliche, bzw. die Formung und Formgebung, was sich in der Materie und dem Materiellen zeigt. Er nimmt auf und führt fort, entwickelt weiter was der Widder im vorangegangenen Haus begonnen hat.

Die Polarität des Stier-Zeichens ist weiblich (Yin), sein Element ist die Erde und zählt zum Temperament der Melancholiker. Er gilt als fixes Zeichen.

Das Sternzeichen Stier beschreibt den Fortgang im Jahr und ebengleich auch die Frühlingsmitte eines Jahres. Den Antrieb und die Motivation sich Materie einzuverleiben, aufzusaugen und zu mehren. Ein Stier verfolgt einen gesteigerten Sicherungsdrang, indem er beharrlich und sehr „stier-realitätssichtig“ seine selbst ausgewählten Zielvorgabenvorstellungen überlegt, konsequent und sehr stringent in Angriff nimmt und verfolgt – meist dann in Folge auch zügig erreicht. Sozusagen pflügt er hartnäckig den vorgefundenen Acker mit seinen Hörnern, trampelt sich in massiver Manie seinen Weg und seine Trampelpfade zu Recht und schafft dadurch unumgängliche Fakten und Tatsachen. Er ist weitgehend unbeirrbar solange bis er sich mit gänzlich neuen Tatsachen konfrontiert sieht und in einer veränderten Situation, ja fast erschreckt – in jedem Fall ziemlich überrascht – in einer neuen Umgebung wiederfindet.

Der Stier kann als traditionell wertkonservativ angesehen werden insoweit er ackert bis er umfällt, da selten jemand vor Ort ist, der ihm eins zwischen die Hörner gibt und dabei eigentlich gerade dadurch hilft, inne zu halten, stehen zu bleiben und sich zu setzen, zum Überdenken oder Umkehren bewegt. Der Stier ist familiär und häuslich orientiert. Eine sich unterschwellig zeitweise äußernde und zu Tage tretende Arroganz, darf man dabei nicht überbewerten – sie ist nur eine Ausdrucksform seiner Angst und Unsicherheit Neuem gegenüber. Es ist eigentlich nicht wirklich Arroganz, eher ein arrogant gezeichnetes Verhalten und ursprünglich in der Starrheit dieses Wesen Zuges begründet. Auch sollte man sich nicht, über die Maßen darüber verwundert zeigen, dass er zwar einerseits durchaus im Stande zu sein scheint, seine Materie zu verdichten und Besitz anzuhäufen, auf der anderen Seite, er sich nicht wirklich um die Substanzerhaltung bemüht zeigen kann. Filigrane Aufgabenstellungen und der Substanzerhalt und die Pflege sind nicht so sein Ding, eher „holt“ der Stier sich dann halt einfach lieber etwas Neues bzw. etwas vergleichbar Materielles in seinen Besitzstand.

Er agiert in seinen ureigenen und unbeirrbaren Mustern solange bis er sich in der großen Arena des Lebens wiederfindet und auf seinen persönlichen Torero trifft. Ein Stier sollte sich nicht unbemerkt blindlings vor den sprichwörtlichen Karren spannen lassen – selbst wenn er naturgemäß im Stande ist große Last zu tragen und Großes zu bewegen, sondern vielmehr antizipieren, dass in der Schnittmenge mit anderen – ihm fremden Meinungen und von dritten gewonnenen Einsichten und Erkenntnissen - doch noch vielmehr Lebensgenuss und Erfahrungsreichtum neben den bewährt materiellen Dingen begründet und definitiv zu finden ist.

Aktivitäten beginnt er generell nur wenn er ein klares Ziel vor Augen hat und bereits ermessen kann was zum Schluss unterm Strich für ihn überbleibt. Zuweilen gerät das Stierblut in Wallung, dann geht man ihm besser aus dem Weg bzw. lässt ihn rennen und tritt am besten kurz vor der Wand dezent zur Seite, so dass dem Stier nicht die Chance auf das interessante Erlebnis verwährt bleibt, mit Volldampf in die Wand zu rammen - das kann er schon verschmerzen, denn er ist ja ziemlich vital und robust. Dies ist meist unkomplizierter, als das meist unsinnige Unterfangen, ihn argumentativ von neuen Erkenntnissen und alternativen Sichtweisen zu überzeugen.

Das bedeutet, bei einem Stier dreht es sich ganz klar um weitgehende Unabhängigkeit, die er mit relativer Starrheit primär in materiellen Dingen sucht und verwirklicht. Er erfreut sich an gleichgesinnten Mitstreitern und ist auch den musischen und künstlerischen Dingen gegenüber aufgeschlossen und zugänglich. Für das „Grobe“ und die nächsten zwei, bis drei Schritte ist er bestens geeignet. Fürs diplomatische und detailbehaftete „Fine-Tuning“ eher weniger. Das können andere besser.

Keine Frage – der Stier kann was, dennoch sollte er nicht den Fehler begehen sich zu weit oben in der Nahrungskette angesiedelt zu sehen. Er ist eben nur der zweite von zwölf. Er schafft es in relativ kurzer Zeit ein fundiertes materielles Polster zu schaffen, auf dem er sich meist dann doch ausruhen wird. Wenn er es schafft dazuzulernen und offen zu bleiben für weitere Zutaten in seiner Suppe, bzw. sich nicht davor verschließt stets dem Neuen Gehör schenken zu können, dann bleibt ihm die Möglichkeit sich noch weiter zu entwickeln. Es ist immer nur so ein so scheinst Du zu sein als vielmehr ein so unveränderlich bist Du.

Der Stier und die Liebe

In der Partnerschaft spielen Leidenschaft und teils auch die Romantik eine bedeutende Rolle, wird dieses Sternzeichen doch von der Venus regiert. In einem „Trial and Error-Verfahren“ übt er sich in dem Spiel der Liebe, stößt sich ein wenig die Hörner ab und weiß dann recht schnell eine Entscheidung zu treffen, nachdem er in Partnerdingen schnell selektiert, was in seine Schatulle passt und was nicht. Seinen Charme setzt er dazu ein seinen Genusswillen zu befriedigen und welche Beglückung er mit welchem Einsatz vom anderen erhält.

Alsbald der Stier ein symbiotisches Miteinander gewittert hat und die Ebenbürtigkeit erkannt hat macht er sich sodann gleich auf zum nächsten Schritt und macht den Deckel zu, denn er hat ja noch viel vor mit dem Partner. So sind nicht Zielführende erotische Ausflüge eher die Seltenheit in diesem Sternzeichen, denn jeder Einsatz hat seinen Preis und eine ganz klare Zielrichtung, das Konstrukt gerät nur ins Wanken, wenn der Partner nicht so mitspielt wie es der Stier sich vorstellt. Wenn er nach seinen Regeln spielt, sich vollkommen hingibt, dann macht der Stier den Geldbeutel auf.

In Liebesangelegenheiten harmoniert ein Stier, pauschal gesprochen, am ehesten mit den beiden anderen Erdzeichen Jungfrau und Steinbock. Als geeignet kann sich auch der Krebs erweisen. Jedoch ist dies nur eine sehr grobe Wegrichtung, da eindeutige Aussagen zu einer Verbindung von zwei Personen nur mit Hilfe eines individuellen und vollständigen Partnerschaftshoroskops getroffen werden können.

Eine Ergänzung und sein Gegenüber findet er prinzipiell im Zeichen Skorpion, indem er mit der Frage nach seinen Beweggründen aktiv konfrontiert wird. Der Skorpion wiederum vom Stier dazu angehalten wird seine Vorstellungen an realistischen Strukturen abzugleichen.

Tipps zu Fitness & Wellness: Fettreiche Nahrung auf die guten Fette und nicht tierischen Fette in gesundem Maße beschränken. Nackenentspannungsübungen und Nackenmassagen um dem „Stiernacken“ vorzubeugen und den Blutfluss zum Gehirn freigängig halten.

Jahreszeit: Frühlingserwachen
Farbe: blau, hellgrün
Element: Erde
Planet: Venus
Metall: Kupfer
Stein: Saphir, Karneol, Achat und Smaragd nach Hidegard von Bingen

Thema: Geld selbst verdienen und genießen lernen und dazulernen – auch eine selbstständige Tätigkeit.